Über Thomas Hagel

Ich habe mich mein ganzes Leben für Wirtschaft und Kapitalmärkte interessiert. Schon als Zehnjähriger habe ich beinahe täglich meine Nase an den Schaufenstern der Banken plattgedrückt, um die Preisentwicklung von Aktien, Fonds und Währungen zu verfolgen.
Meine spätere Ausbildung umfasste dann u.a. ein Diplom in Politikwissenschaft mit Schwerpunkt in internationaler Wirtschaftspolitik und ein MBA mit Schwerpunkt Finanzen an einer der renommiertesten Managementschulen Europas, der IESE in Barcelona.
Jenseits der Finanzanlageberatung beschäftige ich mich mit den Themen Impact Investing, Social Entrepreneurship und Gender Lens Investing. In diesem Zusammenhang habe ich 2015 die Investing in Women gemeinnützige GmbH gegründet, deren Geschäftsführer ich auch bin.


Meine Arbeitsweise und Methodik


Erstellung Ihres persönlichen Risikoprofils für Ihre Geldanlage
Für die Erstellung Ihres persönlichen Risikoprofils verwende ich die im Rahmen statistischer Wahrscheinlichkeiten tatsächlich möglichen Vermögensentwicklungen. Ich lasse Sie dabei diejenigen Szenarien auswählen, die Ihrer Risiko(ab)neigung am ehesten entsprechen. Dies ist realistischer als auf sprachliche Aussagen wie „Ich bevorzuge ein niedriges/moderates/höheres Risiko“ zu setzen.
Denn was von einem grundsätzlich risikobereiten Kunden als „modesrates Risiko“ angesehen würde, könnte bei vorsichtigen Menschen schon schlaflose Nächte und Herzrasen auslösen.

Spektrum der eingesetzten Anlageinstrumente
Aus dem Gesamtangebot der in Deutschland gehandelten Fonds und ETFs wähle ich unter Kosten- und Liquiditätsgesichtspunkten eine Auswahl aus. Diese umfasst sämtliche Weltregionen, Asset- und Unternehmensgrößenklassen (was natürlich nicht bedeutet, dass in allen Portfolios jeweils alle Instrumente zum Einsatz kommen).
Wann immer dies möglich ist, setze ich auf ETFs, die ihren Index physisch replizieren. Fonds kommen ergänzend zum Einsatz und auch nur dann, wenn sie sehr kostengünstig sind und nicht stark mit den sonst verwendeten Indices korrelieren.

Methodik bei der Zusammenstellung von Portfolios aus Fonds und ETFs
Für die Zusammenstellung von Portfolios aus Fonds und ETFs greife ich auf die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Portfolio-Optimierungs-Erkenntnisse von Harry Markowitz zurück. Zur Berechnng nutze ich leistungsfähige Statistik- und Simulationsprogramme.

Berechnung Ihres Value-at-Risk
Zur Begrenzung Ihres Anlagerisikos wende ich Value-at-Risk-Modelle (VaR) an, die auf den historischen und aktuellen Renditen und Volatilitäten der verwendeten Anlageinstrumente basieren. Der verwendete VaR-Satz orientiert sich stets an Ihrem persönlichen Risikoprofil.
Eine große Sicherheitsreserve für Sie ist, dass ich bei der VaR-Ermittlung darauf achte, dass die VaR-Grenzwerte nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt eingehalten werden, sondern das berechnete Portfolio in JEDEM beobachteten Zeitraum (1, 3, 6, 12 Monate, 3, 5, 10 Jahre) Ihren Grenzwert eingehalten hätte. Damit wird sowohl langfristigen Extremszenarien als auch kurzfristigen Entwicklungen Rechnung getragen.
Exkurs: Kurze Erklärung von Portfoliodiversifikation und des VaR-Ansatzes
Jede Anlageklasse (deutsche Aktien, europäische Staatsanleihen, amerikanische Unternehmensanleihen, Immobilien, etc.) zeichnet sich durch unterschiedliche erwartete Renditen und die damit verbundene Intensität von Kursschwankungen aus. Portfoliodiversifikation hat zum Ziel, unterschiedliche Anlageklassen so miteinander zu verbinden, dass sich die Schwankungen gegenseitig ausgleichen und insgesamt abschwächen. Damit verbessert sich das Verhältnis von Rendite zu Risiko (den Kursschwankungen). Das Portfolio hat dann eine erwartete Rendite, die der Mischung der Renditen der verschiedenen Anlageklassen entspricht, aber eine geringere Schwankungsintensität. Auf Basis dieser Werte gibt der VaR an, mit welcher Wahrscheinlichkeit die möglichen Verluste der eingesetzten Mittel einen bestimmten Prozentsatz in einem gegebenen Zeitraum nicht überschreiten. Ein VaR von 2%/Jahr bedeutet z.B., dass es eine 95%-ige Sicherheit gibt, dass es nach einem Jahr keine Verluste gibt, die 2% der eingesetzten Mittel übersteigen.
Ihr Beratungsprotokoll
Am Ende meiner Beratungstätigkeit erhalten Sie ein Beratungsprotokoll, das nocheinmal Ihre persönliche Ausgangssituation und Ihre Anlageziele widerspiegelt, Ihr gemeinsam ermitteltes Risikoprofil darstellt (bzw. mehrere Profile, falls Sie mehrere unterschiedliche Ziele verfolgen) und meine Anlageempfehlung darstellt.

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